• • • Hahnenklee-Bockswiese

Unser Lehrpfad 21-30

Station 21:- Kuttelbacher Graben -

  • Er war einst die Fortsetzung des Kranicher Grabens, wurde 1682 - 1686 auf einer Länge von 1,62 KM angelegt
  • und führte später die aufgestauten Wasser des Kuttelbacher Teiches den Gruben in Bockswiese zu.

Station 22: Lehrtafel - Wasser und Wald -

  • am Kuttelbacher Graben in Richtung Bockswiese finden wir die Lehrtafel.

Station 23: - Gerenne -

  • Hier handelt es sich um ein hölzernes Abflussrohr, das durch aushöhlen eines Baumstammes herrgestellt wurde.
  • Das Alter des hier aufgestellten, fast zu Stein gewordenen, Gerennes wird mit mehr als dreihundert Jahren angegeben

Station 24: - Wildschäden -

  • An den hier stehenden Bäumen sind Schälschäden des Wildes zu sehen.

Station 25: Forstschädlinge - Lehrtafel Borkenkäfer -

  • Als Waldverderber und Schädling sieht mancher den Borkenkäfer
  • Man kann durchaus beim Anblick der von ihm hinterlassenen Schäden zu dieser Überzeugung kommen
  • Aber das wäre voreilig, im Borkernkäfer den Alleinschuldigen zu suchen
  • Es ist ein sogenannter Destruent ( organische Substanz abbauend ) und gehört damit zum Stoffkreislauf des Waldes wie die Bäume selbst.

Station 26: Uns gegenüber liegt nun die Johann Friedricher Halde

  • auf der die Rückstände der ehemaligen Bockswieser Aufbereitungsanlagen gelagert wurden
  • Auf diesem Schwermetallhaltigen Abraum finden wir eine besondere Art der Oberharzer Flora. Wiesenschaumkresse - Frühlingssternmiere-Taubenkropf-Leimkraut- Hallersche Graßnelke
  • An dieser Halde ist dann nach vielen Jahrzehnten auch die Fichte wieder heimisch geworden
  • Pflanzen stabilisieren nunmehr die Halde
  • Eine Zerstörung der Pflanzendecke kann eine verstärkte, Erosion und Abrutschen der Halde nach sich ziehen.

Station 27: - Oberharzer Gestein -

  • Die nun vor uns liegenden Gesteine stammen aus den typischen geologischen Regionen des Westharzes. Wir sehen wie unterschiedlich der Harz sich in seiner Geologie zeigt
  • der Oberharz ist, in der Tiefe seiner Berge reich an nutzbaren Mineralien
  • Der Bleiglanz, ( Blei - Schwefel - Verbindung ) ist das am häufigsten vorkommende Mineral
  • Mit einem, wenn auch geringen Silberanteil von 1% hat es einst den Landesfürsten, Reichtum und Wohlstand beschert.

Station 28: - Radstube -

  • der Grube Johann Friedrich. Nur noch die Grundmauern dieser Radstube sind erkennbar
  • da alle Gebäude nach 1930 abgerissen wurden
  • Das Wasser des Kuttelbacher Grabens beaufschlagten hier das 8 Meter hohe Kehrrad

Station 28a:- Radstuben -

  • Über Tage, ein aus roh behauenen Stämmen errichteter Bau zur Unterbringung eines Wasserrades
  • Unter Tage ein mit festem Stein ausgemauerter Raum

Station 29: - Herzog Johann Friedrich Schacht -

  • Wie die meisten Westharzer Schächte war auch der Herzog Johann Friedrich Schacht nicht senkrecht niedergebracht
  • sondern er folgte dem Winkel des einfallenden Erzganges ( tonlägig )
  • Der Schacht bringt eine Teufe von 530 Metern ein uns wurde bis zur Stilllegung des Bockswieser Bergbaues betrieben.

Station 30: - Herzog August Schacht -

  • Hier oberhalb des Hanges befand sich der Schacht der auf silbernen Bleiglanz bauenden Grube-Herzog August - ( Auguster Gang )
  • Auf dem Gelände der Jugendherberge befand sich der Schachteingang.