• • • Hahnenklee-Bockswiese

Unser Lehrpfad 31 - 40

Station 31: - Wasserkraftrad -

  • Kunst -und Kehrräder waren Wasserräder welche die Bergleute zum Antrieb ihrer maschinellen Einrichtungen benutzen.

Station 32: - Wäschegraben -

  • er brachte die Oberflächenwasser des höher liegenden quellreichen Waldes oder in wasserarmen Zeiten, Wasser aus dem Mittleren Grumbacher Teic h zur Aufbereitunganlage des Pochwerkplatzes

Station 33: Lehrtafel - Schmetterlinge -

  • die Vielfalt der Schmetterlinge in unseren Wäldern ist hier aufgezeichnet

Station 34: Die Flößteiche der Auerhahnkaskade -

  • der Untere -und der Obere Flößteich dienten wohl bereits vor ihrer bergmännischen Nutzung der Flößerei. die Entstehung der Flößteiche ist auf die Zeit vor 1600 zurückzuführen

Station 35: Pingen des alten Mannes -

  • auf unserem Weg durch das nun vor uns liegende Waldstück finden wir die Spuren frühester bergbaulicher Tätigkeiten aus der Zeit des “ Alten Mannes “
  • von 1200 bis 1350, der Zeit des ersten Bergbaues.

Station 36: Mittlerer Grumbacher Teich -

  • Im ehemaligem Oberharzer Bergbau war die Wasserkraft die Antriebsenergie welche in großem Umfang eingesetzt wurde
  • Für die Wasserkraftversorgung der Gruben im Bockswieser Revier ist eine Teich - Kaskade von sechs untereinander liegenden Teichen angelegt worden
  • Dieser Teich ist Bestandteil dieser Auerhahnkaskade.

Station 37: Der als - Bockswieser Graben -

  • bezeichnete “Mittlerer Grumbacher Graben” verläuft aus dem “Oberen Grumbacher Teich”
  • paralell zum “Mittleren Grumbacher Teich” über Berme des “Than Teiches”
  • (Berme=Absatz im Teichdamm).

Station 38: Im Wald am Bockswieser Graben

  • finden wir eine Lehrtafel über “ Essbare Plize”

Station 39: Köhlerhütte und Meiler -

  • diese Lehrpfadstation war eine alte Meilerstelle auf der vor etwa 190 Jahren geköhlert wurde
  • Riesen Mengen von Holzkohle waren erforderlich um die Verhüttung der silberhaltigen Blei-und Eisenerze bereitzustellen
  • Vom zuständigen Bergamt und dem zuständigen Oberförster wurde die Köhlerei durch Zuteilung von Kohlenhaien geregelt und überwacht
  • die Herstellung von Holzkohle erforderte die ständige Anwesenheit der Köhler bei Tag und Nacht
  • dieses erforderte wiederum eine behelfsmäßige Behausung, die Köhlerhütte ( Köte )
  • sie wurde in unmittelbarerer Nähe des Meilers errichtet.

Station 40: - Holzwirtschaft -

  • dem Aufmerksamen Beobachter ist es sicherlich nicht entgangen, das außer dem großflächigen Waldbestand auch große Wiesenflächen vorhanden sind
  • diese Bergwiesen entstanden im Harz im Zuge der Entwicklung der freien Bergstädte ab dem
  • 16. Jahrhundert
  • große Bedeutung hatte auch die Gewinnung von Grassoden zur Abdichtung der Teichdämme
  • die Bergwiesen gehören heute zu den besonders geschützten Biotopen in Niedersachsen.