• • • Hahnenklee-Bockswiese

                               Wanderungen 2014

Dem Osterhasen auf der Spur

 

Wanderung am Kartreiutag den 18. April zur " Waldschänke" am Kreuzeck

 

Am Donnerstag hatten wir strahlenden Sonnenschein, die Vorhersage für das gesamte Osterfest war gut – nur am Karfreitag hatte sich der Wettergott mit einem Blick auf unsere Wanderung entschieden, uns wieder einmal auf die Probe zu stellen: es war kalt, es war nass, es war windig – es war eklig und trotzdem trafen sich ca. 20 Unermüdliche um 10 Uhr am Kurhaus mit Regenschirm, Mütze und Handschuhen. Gutgelaunt ging es zum Cafe“ Seeperle“ am Kuttelbacher Teich, wo der Osterhase (danke Marco) schon fleißig gewesen war und für die Kinder und auch für die Großen kleine Überraschungen versteckt hatte. Drinnen gab es Glühwein, der uns erst einmal von innen wärmte, bevor wir im Regen Richtung Kreuzeck marschierten. Als wir gegen 12.15 Uhr in der Waldseeschänke eintrafen, mussten wir feststellen, das der Wirt morgens ins Krankenhaus (Gute Besserung, Holger) musste, aber seine gesamte Familie hat ihn dann doch gut vertreten. Die 10 „Wetterscheuen“ warteten schon auf uns und kurz darauf eröffnete die Köchin Hille Bäcker das Buffet. Wie immer gab es „Leckeres rund ums Ei“, viele kleine Vorspeisen, Salate und Deftiges. Wanderführer Fritz brachte dann gegen 14.30 Uhr eine satte und zufriedenen Truppe zurück nach Hahnenklee. Am Sonntag, d. 27.4. geht es zu den Adonisröschen – zusammen mit den in voller Blüte stehenden Rapsfeldern wird dies wieder ein unvergesslicher Blick auf den Harz werden. H. St.

 

Wanderung zu den Adonisröschen am Fallstein

 Wanderung zu den Adonisröschen am Großen Fallstein am 27.04.2014

 

Mit 9 Wanderern machten wir uns von Hoppenstedt aus gegen 11 Uhr auf den Weg. Wir hatten - wie immer auf dieser Wanderung – wunderschönes Wetter, warm, Sonne und Frühling pur. Die Rapsfelder blühten im Harzvorland, der Weißdorn sah aus wie mit Schnee bedeckt und überall gab es blaue und gelbe Blütenteppiche – nur die Adonisröschen, die gab es kaum noch zu sehen. Die Blüte war durch das frühe, warme Wetter bis auf einige wenige Röschen schon vorüber, aber die blühende Pracht der anderen Pflanzen um uns herum entschädigte uns. Der Höhenzug des Fallsteines beginnt ca. 4 km nördlich des kleinen Fachwerkstädchens Osterwieck und ist hauptsächlich mit Buchenwald und Waldmeister bedeckt, wobei der Große Fallstein eine Höhe von 287m ü.N.N. erreicht. Leider war der Harz mit Wolken bedeckt, sodass wir auf den Blick zum Brocken verzichten mussten. In der Fallsteinklause wartete schon die beliebte Hausmachersülze auf uns und unsere Jüngste, die kleine Marlene, schaffte ihre ordentliche Portion Kartoffelsalat bis auf den letzten Rest, hat unseren Altersdurchschnitt wunderbar gesenkt und wird hoffentlich noch oft ihren Opa Volker auf unseren Wanderungen begleiten. Der Rückweg führte uns wie im letzten Jahr wieder über den Höhenzug durch den Buchenwald, in dem der Boden von unzähligen Maiglöckchen bedeckt war und unglaublich duftete. Als wir wieder auf den Hangweg trafen, sahen wir in der Ferne düstere Wolken, die im Harz nichts Gutes vermuten ließen. Auf unserem Parkplatz angekommen hieß es jetzt: Dank an Otto, unseren Wanderführer, schnell „Tschüss“ sagen und ab ins Auto und tapfer der schwarzen Front entgegenfahren, die wir dann auch in Goslar einholten und die uns mit Wolkenbrüchen bis nach Hahnenklee begleitete - es ist eben immer etwas Besonders, im Oberharz zu wohnen! Nicht vergessen – die nächste Wanderung führt uns am 18.5. zur Plessenburg.
Heidi Stagge

Wanderung im Ilsetal

 

 

Wanderung im Ilsetal am Sonntag den 18.Mai 2014

Mit 10 Erwachsenen und 5 Kindern erstürmten wir bei bedeckten Himmel das Ilsetal. Das richtige Wanderwetter.
Das Ilsetal ist ein wildromantisches Gebirgstal südwestlich von Ilsenburg. Die Ilse entspringt unweit des Brockengipfels in fast 1000 Meter Höhe und fließt durch eine bizarre Felslandschaft gen Norden. Der Weg entlang des kleines Gebirgsflusses zählt zu den landschaftlich schönsten und abwechslungsreichsten Wanderwegen des Harzes. Er trägt auf weiten Strecken den Namen des bekannten Dichters Heinrich Heine, welcher einst entlang der Ilse vom Brocken nach Ilsenburg wanderte. Auf dem Heinrich Heine Weg erklimmen wir das Ilsetal bis zur Bremer Hütte. Dabei begleiten uns eine Strecke die Ilsefälle. Die Ilsefälle überwinden einen Höhenunterschied von rund 130 Metern. Das klingt recht gewaltig und lässt möglicherweise bei dem einen oder anderen in Gedanken Bilder der Victoria- oder der Niagarafälle vorüberziehen. Doch an der Ilse stürzt das Wasser in Kaskaden zu Tal. Deren Höhe reicht von wenigen Zentimetern bis zu kaum mehr als einem Meter am Stück. Entlang des Heinrich-Heine-Wanderweges können Sie daher auf einem langen Abschnitt das deutlich vernehmbare gleichmäßige Rauschen der Ilsefälle erleben. Die Bremer Hütte ist eine Schutzhütte mit Rastplatz an einer Wegekreuzung im Oberen Ilsetal unweit der Roten Brücke. Sie stellt eine wichtige Station auf dem Heinrich-Heine-Wanderweg dar und bietet die Gelegenheit für eine kleine Pause.Wir wandern dann von der Bremer Hütte aus  nach Osten zur Plessenburg. Nach ausgiebiger Mittagspause bei Milchreis und Wildschweinsülze ging es dann, leider im Regen, zurück nach Ilsenburg. Wie vorgesehen waren wir ium 17.00 Uhr wieder in der Heimat.

volker berrisch

Sommeranfang im Harly

Wanderung zum Harly am 22.6. 2014

An unserem Treffpunkt am Kurhaus warteten um 9 Uhr 5 Wanderer und die kleine Marlene, unser jüngstes Wandermitglied, gerade 9 Jahre alt. An unserem Ausgangspunkt in Wöltingerode kamen dann noch 4 Damen aus Clausthal-Zellerfeld und unser Wanderführer Otto mit unseren unermüdlichen holländischen Freunden dazu und los gings, nicht zu vergessen Marta und Jakob, unsere vierbeinigen Begleiter. Das Wetter war zum Laufen gerade richtig, trocken und nicht zu warm. Auf bequemer, ebener Strecke ging es los, bis wir die verzweifelten Rufe und das Winken einer Dame wahrnahmen, die aus den Harzvorland kommend, sich etwas verspätet hatte. Schnell bildeten sich kleine Grüppchen und überall wurde erzählt gelacht und sich über den schönen Tag gefreut. Da wir uns alle viel zu erzählen hatten, verging die Zeit im Fluge und schon war es mit dem wunderbaren , ebenen Weg vorbei und wir begannen den „Aufstieg zum Gipfel“. Der Harly wird auch ein „botanisches Schatzkästlein“ genannt, in dem trockenen Hangwald wachsen auf Buntsandstein und Muschelkalk viele seltene Pfanzen, u.A. die Elsbeere und der Blaurote Steinsamen. 1966 wurde der Harly als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und vor nicht allzu langer Zeit wurden Teile des Waldes unter den Schutz von Natura 2000 gestellt. Auf Baumstämmen sitzend machte wir eine Pause mit 2. Frühstück, wo dann auch Marlene vom Wanderwart Fritz erfuhr, das sie bei der nächsten Wanderung, ihrer 3., mit der Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet wird. Weiter ging es, nicht ohne sich den inzwischen sehr stattlichen Mammutbaum angesehen zu haben. Am Gipfel angekommen wurde durchgeatmet und dann stieg noch einmal ein Teil unserer Gruppe auf den Turm, um oben in der gemütlichen Kaffeestube Kuchen zu essen und den sagenhaften Fernblick auf den Harz zu bewundern. Runter vom Berg geht’s dann immer schnell und einfach, unser Gesprächsstoff war uns noch lange nicht ausgegangen und ganz plötzlich tauchte dann schon das alte Klostergut Wöltingerode auf und in der Klosterschänke wartete ein großer Tisch auf uns. Als wir uns dann gegen 15.30 voneinander verabschiedet hatten, lag wieder einmal mehr ein wunderschöner Wandertag hinter uns und mit Freude denken wir schon an den nächsten Termin: Am 13.Juli geht es mit Wanderführer Fritz zum Sophienhof in den Ostharz. Heidi Stagge

Wanderung von Rotesütte nach Sophienhof und zurück

 

 

Wanderung zur Ziegenalm in Sophienhof am 13.07.2014

 

Lag es an den angekündigten Gewittern oder am Endspiel um die Weltmeisterschaft der deutschen Fußballnationalmannschaft am Abend? Jedenfalls waren wir diesmal eine kleine Gruppe der Unentwegten, die sich um 9 Uhr mit den Autos auf den Weg nach Rothesütte machten. Bei perfektem Wanderwetter ging es dann mit 5 zweibeinigen und 2 vierbeinigen Wanderern um 10 Uhr gen Sophienhof – ein kleiner Ort von 60 Einwohnern, auf einem entwaldeten, landwirtschaftlich betriebenen Fleckchen in 560 m Höhe gelegen, zugehörig zu Thüringen und nur einige Kilometer von Sachsen-Anhalt und Niedersachsen entfernt. Per Auto kommt man nur auf 2 kleinen Nebenstraßen oder mit der Harzquerbahn dorthin. Seit der Grenzöffnung hat sich dort einiges getan: Kunsthandwerker haben sich niedergelassen, ein einstiger Bauernhof ist jetzt die bekannte Ziegenalm, auf der unter Anderem über 100 „Harzziegen“ leben. Außerdem hat sich die alteingesessene Gaststätte „Brauner Hirsch“ 2013 entschlossen, ein Brauhaus mit einer eigenen Biermarke zu eröffnen – ein Anziehungspunkt der besonderem Art für alle umliegenden Ortschaften. Unser Ziel aber war die Ziegenalm und dort konnten wir uns um 12 Uhr in der gemütlichen Gaststube zum Ziegenlammbraten und dem obligatorischen Bier niederlassen. Den Milchkaffee gab es aus Tassen einer Töpferei aus dem Dorf – ein besonderes Trinkerlebnis! Unsere jüngste Mitwanderin Marlene wusste gar nicht, was sie dort zuerst streicheln sollte, große und kleine Ziegen, ein Kalb mit seiner Mutter oder unsere Hunde Marta und Jakob – und dazwischen bekam sie für 3 erfolgreich bestandene Wanderungen eine „Tapferkeitsmedaille“ von Wanderführer Fritz umgehängt bevor wir uns wieder, mit Käse aus dem Hofladen im Rucksack,auf den Rückweg machten. Im Moment des Einsteigens schlug dann Petrus zu, aber der angekündigte Regen konnte uns nun nichts mehr anhaben. Nicht vergessen: Abendwanderung mit Einkehr am 10.08.

Heidi Stagge

Abendwanderung am Sonntag den 3. August 2014

 

 

 

Abendwanderung am Sonntag,d. 10.8.2014

Unsere kleine Sommerabendwanderung stand diesmal unter keinem guten Stern, denn es hatte am Nachmittag schon heftig geregnet und gewittert. Trotzdem fanden sich um 17 Uhr am Kurhaus 5 Unentwegte zusammen, die mit Regenschirm bewaffnet über den Schalker Grabenweg zum Kreuzeck wanderten, um in der „Waldseeschänke“ am Kreuzeck gemütlich beim Essen zusammenzusitzen – und oh Wunder, als wir dort ankamen, riss der Himmel auf und die Abendsonne schien so einladend auf die Terrasse, das wir uns entschlossen, draußen zu sitzen. Erst als diese sich gegen 19.45 verabschiedete, machte sich die kleine Gruppe satt und zufrieden auf den immer noch trockenen Heimweg.
heidi stagge

Wanderung zur Hans Kühnenburg am 15. August 2014

Auf dem Weg zur Hans Kühnenburg

Am Freitag den 15. August trafen sich 9 Wanderer zur Wanderung des Deutschen Wandertages unter Leitung von Wanderführer Otto Dahle. Es ging zur Hans Kühnenburg. Das Wetter gemischt aber sehr wanderfreundlich. Bei bedeckten Himmel ging es mit den PKW nach Stieglitz Eck. Dort begann die Wanderung über den Acker vorbei am Hochmoor bis zur Hans Kühnenburg. Der Weg steinig und sehr nass, aber er wurde bis zur Hans Kühnenburg mit Bravur gemeistert.
Am Ende des 19. Jahrhunderts errichtete der Zweigverein Osterode des Harzklubs einen ersten hölzernen Aussichtsturm und eine bewirtschaftete Schutzhütte auf dem dicht bewaldeten Ackerkamm, die 1889 eingeweiht wurden. Der Turm zeigte sich den Witterungsbedingungen nicht gewachsen und war 1912 so schadhaft geworden, dass er abgerissen werden musste. Ein Jahr später begann der Zweigverein Hannover an gleicher Stelle mit dem Bau eines steinernen Turmes, der 1914 fertiggestellt wurde. Der Harzklub verfügte nicht über die erforderlichen Mittel für eine Sanierung des Objektes und übergab es 1974 in die Trägerschaft des Landkreises Osterode, der den Um- und Ausbau der Hanskühnenburg in Angriff nahm. 1975 waren die Arbeiten für 500.000 DM abgeschlossen und der Baudenbetrieb lief wieder an. Mit der 1976 fertiggestellten 13,5 km langen Ackerloipe wurde die Hanskühnenburg im Winter zu einem beliebten Rastplatz für Skilangläufer.
Seit den 1960er Jahren ging der Wald auf dem Ackerkamm in der Folge des Waldsterbens immer mehr zurück. War die Baude bis dahin in dichten Wäldern verborgen, so ist sie heute weithin sichtbar. Der Turm bietet eine gute Rundsicht über die Berge des Oberharzes. Die Gaststätte liegt auf dem Acker, dem längsten Höhenzug (800 m hoch) im Oberharz und ist nur zu Fuß zu erreichen. Der Sage nach soll Hans der Kühne, ein Ritter, auf dem Höhenzug eine Burg besessen haben. Als er eines Tages eine bildschöne Jungfrau aus Sieber beim Beerenpflücken traf, entführte er sie auf seine Burg. Diese Tat wurde ihm aber zum Verhängnis. Die flehentlichen Gebete der Jungfrau und ihrer Eltern wurden erhöht. Ein gewaltiges Unwetter ließ die Burg, den wilden Ritter und seine Spießgesellen in den Boden versinken. Zurück blieb bis heute ein viereckiger, 8 m hoher Steinblock, der Hans-Kühnenburg-Felsen. Die Rast in der Hans Kühnenburg war wie immer bei einer guten Erbsensuppe und einem Hefeweizen nach dem 8 km langen Marsch nötig. Der Rückweg ebenso lang ging dann bequem über die Ackerstrasse zum Ausgangsort. 100 Meter vor unseren Autos kam der Regen so dass wir sagen konnten wieder Glück gehabt.

Volker Berrisch

Wanderung für Menschen mit Behinderung am 16.Aug.2014

Wanderung für Menschen mit Behinderung am 16.Aug.2014

Wanderung zur Roseburg und Burg Falkenstein am 14-09-2014

 

 

 

Wanderung durch die Roseburg und zur Burg Falkenstein 14. 09. 2014


Es hatte die ganze Woche über geregnet – und am Sonntagmorgen standen 12 Wanderer mit Regenjacken und Schirmen, auf das Schlimmste gefasst, am Wandertreff - und es war trocken. Schnell in die Autos und los ging es Richtung Osten nach Ballenstedt zur Roseburg, unserem ersten Ziel. Die Roseburg-Gebäude, die weiträumige Parkanlage und die darin enthaltenen Skulpturen, Schmuckelemente, baulichen Akzente bilden eine wunderbare Einheit – eine Verschmelzung von Architektur und Garten – sind als Ganzes zu sehen und zu erleben. In Anlehnung an italienische und englische Landschaftsgärten schuf Bernhard Sehring die im Jahre 1925 weitestgehend fertig gestellte Parkanlage mit gewohnter Liebe zum Detail und unter Einbeziehung der Natur. Ergänzt mit vielen seltenen Laub- und Nadelgehölzen; geschickte Hecken- und Baumbepflanzungen umsäumen Treppen und Wege, bilden natürliche Abgrenzungen oder geben den Blick auf architektonische Akzente frei. Wir kamen alle aus dem Staunen nicht heraus und es dauerte schon einige Zeit, bis wir uns losreißen konnten um unsere Fahrt fortzusetzen.

Zwischen Meisdorf und Pansfelde liegt auf einem Felsen hoch über dem Selketal die Burg Falkenstein. Sie wurde ursprünglich im Jahre 1115 erbaut, erfuhr aber im Verlauf der Jahrhunderte verschiedene Wandlungen. Die Burg ist im Laufe der Zeit nie von Feinden bezwungen worden. Ende des 18. Jahrhunderts war die Burg Falkenstein eine Ruine, wurde dann aber von einem neuen Besitzer wieder liebevoll aufgebaut und ist heute eine der am besten erhaltenen Burgen im Harz. Für den Hinweg gönnten wir uns eine Fahrt mit der kleinen Straßeneisenbahn, die wir alle, auch unsere Hunde, heil überstanden, denn es ging doch sehr flott über Pflaster und rumplige Wege. Da dort oben auch eine Falknerei ist und wir pünktlich zu Beginn einer Vorführung mit den Greifvögeln ankamen, blieben wir gleich sitzen und konnten diese beeindruckenden Tiere aus der Nähe beobachten. Einige von uns verschwanden dann in dem umfangreichen Museum, währen der Rest vom Bergfried aus den herrlichen Blick auf die Harzberge und ins nördliche Harzvorland genossen. Hinunter ging es dann auf Schusters Rappen, aber um im Gartenhaus gemütlich zu essen, war es viel zu spät geworden und so tat es auch eine leckere „Thüringer“. Das Wetter hatte sich tapfer gehalten, es war teilweise sonnig und nicht kalt und als wir gegen 18 Uhr in Hahnenklee ankamen, hatte auch hier die Sonne den Weg durch die Wolken gefunden. Es war ein wunderschöner Tag gewesen – voller neuer Eindrücke, wenn auch das Wandern etwas kurz geraten war.
Nicht vergessen: 15.11. Grünkohlwanderung zum Walpurgishof, Start 11 Uhr am Wandertreff

heidistagge

Grünkohlwanderung

Uwe Janssen und Martina Hansen Grünkohlkönige 2014

 

 

Wanderung zum Grünkohlessen in den Walpurgishof am 15.11.2014

Mitte November scheint es immer ein paar Tage zu geben, die mehr an den goldenen Oktober erinnern als an den kommenden Winter. Zum 3. Mal in Folge marschierten an diesem Samstag über 25 Wanderer bei strahlendem Sonnenschein Richtung Kuttelbacher Teich. Die dicken Jacken wurden bald über die Schultern gehängt, es wurde erzählt, gelacht und sich auf das Essen bei Axel Bender gefreut. Unsere Pause machten wir wieder, wie im vergangenen Jahr, bei Bärbel Widder. Die hatte schon Tische, Bänke und Stühle auf ihre Terrasse gestellt und so saßen wir bei diesmal 16° entspannt mit unserem Glühwein in der Hand in der Sonne. Nach einer ½ Stunde wurden die Hunde und die Kinder eingesammelt und weiter ging‘s über den Märchenweg zum Walpurgishof. Da wir uns durch das schöne Wetter und die Pause bei Bärbel ein wenig verspätet hatten, warteten dort noch einmal so viele Grünkohlesser auf uns – und so machte sich eine stolze Zahl von 50 Teilnehmern an die „Arbeit“, die Königin und den König zu ermitteln. Gegen 13.30 Uhr war es soweit: Dieses Mal hatte unser Heiko die Ketten für die „Majestäten“ nicht zu Hause vergessen und Melanie Hansen und Uwe Jansen wurden standesgemäß gekrönt, man muss aber auch sagen, dass es bei diesem leckeren Kohl nicht schwerfiel, der beste Esser zu werden. Herzlichen Dank an Familie Bender – ein rundherum gelungenes Grünkohlbuffet!! So schließen wir diesmal unsere Wandersaison mit einer stattlichen Anzahl Teilnehmern ab und freuen uns auf das Jahr 2015, alle unsere Touren zu finden im neuen „Wandern für Jedermann“ und im Internet unter www.harzklub-hahnenklee.de
H. St.

Seniorenweihnachtsfeier im Hotel Hahnenkleer Hof

 

 

Ein geselliger Kaffeenachmittag bei Kerzenlicht und Musik fand dieses Jahr im Hotel Hahnenkleer Hof statt. Ein stattliche Zahl Hahnenkleer Senioren waren erschienen. Das Wetter kalt und die Natur ließ im Raureif alles festlich und weihnachtlich erscheinen. Frau Ehrke gab eine Adventsgeschichte zum Besten und der Kinderchor der Waldluchse sang einige Weihnachtslieder, Harry spielte mit dem Arkordeon weihnachtliche Weisen. Frau Lattemann-Meier als Chefin des Hauses erzählte eine Geschichte aus lang vergangenen Zeiten welche in der Jetztzeit wieder aufgetaucht war, nachdem ein älterer Herr nach über 60 Jahren in Hahnenklee die Spuren seiner Vergangenheit gesucht hat. Zum Abschluss kam der Weihnachtsmann und verteilte mit den Waldluchsen Schokoladenweihnachtsmänner an alle Senioren. Ein frohes Fest zum Jahresausklang.vb