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Wanderungen 2016

Tombola auf dem Winterfest in Hahnenklee 30.01.2016

Harzklub-Tombola beim Hahnenkleer Winterfest
von Evelyn Sauer

Dieses Wetter hatten wir uns für das Hahnenkleer Winterfest wirklich anders gewünscht. Es goss wie aus Eimern, und von Schnee war weit und breit keine Spur! Aber das hat uns nicht davon abgehalten, mit unseren tollen Gewinnen und unserer wetterfesten rustikalen Hütte auf dem Winterfest zu erscheinen. Am Samstag um 11 Uhr ging es los. Der Tombola-Stand vom Harzklub Hahnenklee-Bockswiese in der Rathausstraße war von der ersten Minute an umlagert. Die Lose gingen weg wie warme Semmeln! Die Gewinne waren ja auch nicht von schlechten Eltern. Es gab jede Menge attraktive Preise zu gewinnen: z.B. eine Übernachtung im CAREA Residenz-Hotel, eine Übernachtung mit Frühstück im Gästehaus Frohne, Kaffeetrinken im Café Steffens, einen Gutschein vom Restaurant Ratsstuben, einen Wellnesstag im Hotel Walpurgishof, Kaffee im Coffee Corner, Freifahrtscheine für Seilbahn und Sommerrodelbahn, viele hübsche Deko-Artikel, Bücher und, und, und. Wir danken an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich den Sponsoren, die auch diesmal wieder durch ihre großzügigen Spenden die vielfältige Arbeit des Harzklubs unterstützen. Wilfried Strasdas und Anita Haas verkauften die Lose in der Fußgängerzone. Mit einem solchen Andrang haben wir nicht gerechnet. Heidi Stagge, Gabi Petzold und Evelyn Sauer konnten gar nicht so schnell die Gewinne verteilen wie Lose verkauft wurden. Die Gewinner der Übernachtungsgutscheine waren wie durch einen glücklichen Zufall durchweg auswärtige Gäste. Das passte wirklich gut. Natürlich hätten wir auch noch mehr Lose verkaufen können, aber wir wollten ganz bewusst sicherstellen, dass die Gewinnchancen groß sind. Bereits um 13 Uhr mussten wir die Segel streichen, weil alle Lose weg waren. Und das war gut so, denn das Wetter wurde von Minute zu Minute schrecklicher. Am Ende waren wir ziemlich erschöpft und ein bisschen nass, aber glücklich. Über eins waren wir uns alle einig: An Walpurgis sind wir wieder dabei. Dann mit noch mehr Losen und noch mehr Gewinnen.

Osterwanderung - Karfreitag auf dem Weg zum Osterhasen

 

 

Wanderung Karfreitag 25.03.2016 mit Schatzsuche der „Waldluchse“
von Heidi Stagge

Eigentlich kann man dies gar nicht richtig beschreiben: Am Gründonnerstag gab es einen der wenigen Frühlingstage in Hahnenklee in diesem Jahr mit Sonne und am Karfreitag fing es schon in der Nacht an zu regnen und sollte nicht wieder aufhören und für Samstag war wieder Sonne und Wärme angekündigt !! Als echter oder „eingemeindeter“ Hahnenkleer trifft man sich trotzdem um 11 Uhr zur Osterhasensuche am Kurhaus, bewaffnet mit Regenschirmen und Regenjacken und macht ein fröhliches Gesicht. Wir hatten dieses Mal beschlossen, den Osterhasen mit unseren Waldluchsen zusammen zu suchen und so hatten sich dann 40 Erwachsene und Kinder entschlossen, dem Wetter zu trotzen. Nach einigen Metern war der Regen schon kein Thema mehr – den Kindern war es völlig egal, ob nass oder trocken, das Suchen und Finden der Hinweise auf die Schatzkiste war wichtiger. Finn wollte immer die gefundenen Anweisungen vorlesen, Mio wollte schnell weiter und suchen und während die „Großen“ vorsichtig den glitschigen Trampelpfad herunterrutschten, stürmten die Kids ohne Wenn und Aber ihrem Ziel, der Schatzkiste, entgegen – und hatten es um 12 Uhr geschafft. Die Kiste wurde in Windeseile geplündert und dann ging es endlich in die warme und gemütliche „Seeperle“. Alle Stühle waren in Minuten bis auf den letzten Platz besetzt und mit vielen Ahhhs und Ohhhs bestaunte man das sehr liebevoll und vielfältige Eierbüffet – das dann auch in 40 hungrigen kleinen und großen Mägen verschwand! Wir denken, dass es allen Teilnehmern Spaß gemacht hat, einmal auch die Kleinsten unseres Vereines kennen zu lernen. Es war lauter und lebhafter als gewohnt, aber gerade dies hat unsere diesjährige Suche nach dem Osterhasen besonders gemacht. Herzlichen Dank an Manuela und Runi, unsere Kinder und Jugendwarte, die sich sehr ins Zeug gelegt haben, um die vielen Waldluchse zu einer, auch für sie ungewöhnlichen Veranstaltung, zusammen zu holen.

                                                     Das Eierbüffet in der Seeperle am Kuttelbacher Teich

                                                                              Die Eiersuche der Waldluchse

Am Tag des Wanderns zum Albertturm

 

 

Tag des Wanderns am 14. Mai 2016
von Volker Berrisch

 

Eine kleine Wandergruppe traf sich am 14. Mai auf dem Taternplatz oberhalb von Bad Grund zur Wanderung am Tag des Wanderns mit unserem Wanderwart Fritz Stagge. Wir wollten zum Albertturm über den Schweinebraten hoch zum Aussichtsturm. Das Wetter war gut zum Wandern. Nicht zu heiß und nicht zu kalt und auch nicht nass, was ja bekanntlich die Sache immer ungemütlich macht. In den Buchenwäldern rund um den Alberturm blühte der Bärlauch und es roch reichlich nach Knoblauch. In der Turmgaststätte bekamen wir ein schmackhaftes Mittagessen. Hier wird alles mit Bärlauch gekocht. Gott sei Dank hat der Bärlauch nicht die Nachhaltigkeit wie Knoblauch. Nach der Turmbesteigung und einem Rundblick ins weite Land machten wir uns auf den Rückweg. Der Regen kam auch noch, aber da waren wir schon wieder im trockenen.

Besuch beim Bingo Bär in Hannover

Beim BINGO!-Bär in Hannover
von Evelyn Sauer

Zum zweiten Mal machten wir uns mit einer kleinen Gruppe von fröhlichen „BINGO!-Fans“ auf den Weg ins Fernsehstudio nach Hannover. Am 29. Mai 2016 wurden wir von Michael Thürnau, dem sympathischen Schwergewicht erwartet. Nach einer gemütlichen Busfahrt mit Dieter Lipke, dem gut gelaunten Busfahrer der Firma Aßmann-Reisen fuhren wir über Lautenthal nach Hannover. Diesmal hatten sich sogar zwei Lautenthalerinnen unserer Gruppe angeschlossen. Im Studio angekommen, gab es erstmal Kaffee und Kuchen. Herr Thürnau versuchte wieder, seine Werbeartikel an den Mann, bzw. an die Frau zu bringen. Wir hatten das Gefühl, dass er dieses Jahr nicht so gut drauf war. Man kann eben nicht immer den Gute-Laune-Bär geben! Als die Live-Sendung im Studio losging, zückten wir alle unsere BINGO!-Lose. Offenbar hatte niemand etwas gewonnen, denn es gab keine BINGO!-Rufe aus dem Publikum. Unvergesslich ist auf jeden Fall die unglaubliche Hitze, die von den zahllosen Scheinwerfern aus ging! Wir wurden gegrillt und waren sehr froh, als wir wieder in unserem gemütlichen Bus saßen und die Heimreise mit unserem netten Fahrer, Dieter Lipke antraten. In Hahnenklee angekommen, verriet er uns, dass diese Fahrt seine allerletzte als aktiver Busfahrer war. Ab Montag wird er Rentner sein! Großes Hurra von allen Seiten. Wir haben ihm viel Glück gewünscht und dass ihm die Zeit nicht lang wird. Im Jahr 2017 werden wir wohl BINGO! Einmal aussetzen. Vielleicht haben wir bis dahin eine andere gute Idee.

Die kleine Schusselhexe

Die kleine Schusselhexe“
- Hexengeschichte für Kinder ab 5 Jahren
Unsere erste Lesung im neuen Museum von Evelyn Sauer

Daran können sich alle erinnern, die die feierliche Eröffnung unsere Heimatmuseums am 22. Mai 2016 miterlebt haben: Der damalige erste Vorsitzende des Harzklub-Zweigvereins Hahnenklee-Bockswiese, Marco Stanek, kündigte interessante Veranstaltungen und Lesungen im neuen Museum an. Am Montag, 18. Juli um 15 Uhr war es dann soweit. Der Vorhang fiel zur allerersten Lesung in den neuen Räumen des Museums in der Rathausstraße 12. Wir hatten tatsächlich auch zwei herrlich passende Ohrenbackensessel gespendet bekommen (vielen Dank an Thomas Böttcher und Jutta Wolter von der „Villa Waldfrieden“)! Und die Vorleserin wartete gespannt kurz vor 15 Uhr am 18. Juli auf die Kinder, die sich die spannende Geschichte von der kleinen Schusselhexe anhören wollten. Das versprochene Hexengebräu stand bereit. Vielleicht hatten wir keinen guten Tag gewählt für unsere Premiere – es war endlich mal unerwartet ein Sommertag -, oder die Kinder von Hahnenklee und alle Urlauberkinder hatten Besseres vor (was ja eigentlich gar nicht sein kann), oder, oder....Jedenfalls kam nur die kleine Lore und brachte ihren Papa mit. Da waren es schon zwei. Dann entschlossen sich zwei Urlauberinnen, auch dabei zu sein, obwohl sie der angepeilten Zielgruppe eigentlich entwachsen waren. Und die beiden brachten ihren Hund „Bandit“ mit, der, wie sich später herausstellte, sehr aufmerksam lauschte. Somit waren wir – einschließlich unserer „Museumsdirektorin“, Gabi Petzold – 5 Erwachsene, 1 Kind und 1 Hund! Die Lesung fand natürlich statt! Versprochen ist versprochen. Hinterher hatte es niemand bereut, bis zum Ende durchgehalten zu haben. Der Papa war zwischenzeitlich ein bisschen eingenickt, aber das spricht ja eigentlich für die beruhigende Stimme der Vorleserin! Ganz bestimmt gibt es ein nächstes Mal, und vielleicht wird das Museum dann richtig voll!

Harzklub Tombola im Ferienpark

 

Große Harzklub-Tombola beim Sommerfest im Ferienpark Hahnenklee
von Evelyn Sauer

Darauf hatten wir uns schon lange gefreut. Nachdem der Harzklub vom „Walpurgis“-Fest Ende April „ausgeladen“ worden war, luden uns die Initiatoren des Sommerfestes im Ferienpark Hahnenklee, Herr König und Herr Pehle, herzlich gern zu ihrer Veranstaltung am 23. Juli 2016 ein. Auf die große Tombola hatten wir uns ja entsprechend lange vorbereitet. Und wie im vergangenen Jahr hatten unsere Hahnenkleer Geschäftsleute, Hotels und Restaurants wieder großzügig gespendet, wofür wir uns an dieser Stelle auch noch einmal sehr herzlich bedanken. Das Wetter war fast perfekt. Und die Wiesen im Ferienpark waren gut belegt von den vielen Ausstellern, so dass zahlreiche Besucher ihren Spaß hatten. Der Harzklub-Zweigverein Hahnenklee-Bockswiese war wieder mit seiner gemütlichen Hütte angetreten. Anita Haas und Wilfried Strasdas als eingespielte Losverkäufer waren eifrig unterwegs und hatten keine Mühe, ihre Lose „an den Mann oder an die Frau“ zu bringen. Die gespendeten Preise waren hübsch verpackt und lockten viele, ein Los zu kaufen. Es dauerte nicht lange, dann waren alle Lose verkauft. Heidi Stagge und Evelyn Sauer hatten alle Hände voll zu tun, die gewonnenen Preise passend zu den Gewinn-Nummern in der Hütte zu finden. Als alle Gewinne vergeben waren, gab es tatsächlich noch etliche enttäuschte Gesichter, weil auch die Eimer mit den Losen leer waren. Wir hätten gut und gern noch 100 mehr verkaufen können. Unser „Hauptgewinn“, ein wunderschöner Riesenkorb mit zwei Lobelien-Pflanzen, fiel sofort ins Auge. Der Korb war so groß, dass die nette Gewinnerin, die ihn dann bekam, Sorge hatte, ihn nach Hause zu transportieren. Aber, auch das wurde irgendwie geregelt. Es waren auch wunderschöne Gutscheine dabei, z.B. für Café- oder Restaurantbesuche, für Bike-Verleih und GlowGolf, u.s.w. Auch attraktive Sachgeschenke, wie z.B. eine außergewöhnliche Armbanduhr mit einem Ziffernblatt aus DM-Zeiten, ein Prismenglas aus der Glasbläserei Zellerfeld, ein spannender Harz-Krimi und, und, und. Es war ein gelungener Tag für alle, und der Harzklub freut sich über die Einnahmen aus dem Verkauf der Lose, die wieder unserer ehrenamtlichen Arbeit im Bereich Umwelt- und Naturschutz zugute kommen.

Behindertenwanderung 2016

Foto GZ Eppening

Wandertag für Menschen mit Behinderung
von Evelyn Sauer

 

Wandertag für Menschen mit Behinderung bei Bilderbuchwetter. Das war genauso, wie wir es uns gewünscht hatten: 106 Teilnehmer aus ganz Niedersachsen kamen zum Wandertag für Menschen mit Behinderung am 17. August nach Hahnenklee. Unter anderem waren das Seniorenheim „Abendfrieden“ aus Goslar, die Seniorenresidenz „Haus am Park“, das Seniorenzentrum Hahnenklee-Bockswiese, das Waldkurhaus Lichtenberg aus Salzgitter, der Reha- und Behinderten-Sportverein aus Goslar und die katholische Arbeitnehmerbewegung KAB St. Maria aus Pattensen dabei. Der Harzklub-Zweigverein Hahnenklee-Bockswiese veranstaltet jedes Jahr im August diesen besonderen Tag, weil es hier einen der wenigen rollstuhlgerechten Wanderwege im Harz gibt. Allein 49 Rollstuhlfahrer machten sich gemeinsam mit ihren Helfern und anderen Menschen mit Einschränkungen auf den behindertengerechten Wanderweg vom Café Egerland in Bockswiese bis zum Kurhaus in Hahnenklee. Aber bevor es losging, gab es eine kleine Stärkung in Form von Kräuterlikör und Wasser bei Klaus-Peter Kühl im „Egerland“. Begleitet wurde die „Einkehr“ von Harry Rebischke auf dem Akkordeon. Dann ging die Wanderung los. Die Wahl des Wanderweges entlang der Grumbacher Teiche war bei diesem Kaiserwetter natürlich genau richtig. Im Kursaal in Hahnenklee angekommen freuten sich alle auf Kaffee und Kuchen. Frau Makosch vom Parkhotel hatte die Bewirtung übernommen. Nach der Wanderung war bei allen der Durst groß. Alle lechzten nach Kaffee oder Tee, und auch der Kuchen war köstlich. Die Kindergruppe des Harzklubs Hahnenklee-Bockswiese sorgte für fröhliche Stimmung bei allen mit einigen lustigen Liedern. Den Wandertag für Menschen mit Behinderung gibt es nun schon seit 36 Jahren. Werner Pissin, damaligesVorstandsmitglied im Harzklub, hat die Veranstaltung 1981 ins Leben gerufen. Es gibt etliche Teilnehmer, die schon zum wiederholten Mal dabei waren. Sogar Begleithund „Sani“, der sein Frauchen, Elke Maßmann vom BSK (Bereich Selbsthilfe Körperbehinderter) aus Pattensen begleitete, war zum neunten Mal dabei und kann sich im nächsten Jahr auf einen „Ehrenknochen“ freuen, denn für alle, die 3, 5 oder 10 mal dabei waren, gibt es Ehrennadeln in Bronze, Silber oder Gold. Diesmal wurden Herr Kinne vom Haus Abendfrieden und Herr Haupt vom BSK St. Maria in Pattensen mit der Silbernadel geehrt. Bronzenadeln bekamen Frau Fuchs vom Seniorenzentrum Bockswiese, Ilse Ebert und Ingeborg Heuer von der Seniorenresidenz Hahnenklee. Kurz nach 17 Uhr war die Veranstaltung beendet. Alle waren sich einig: Das war ein schöner Tag, und wir freuen uns auf die nächste Wanderung für Menschen mit Behinderung im August 2017.

Der Harzklub in der Plattenkiste

"Harzklub-Zweigverein Hahnenklee-Bockswiese" aus Goslar-Hahnenklee gestaltet die Sendung Plattenkiste von NDR 1 Niedersachsen

Viel zu erzählen gab es in der Sendung „Plattenkiste“ bei NDR 1 Niedersachsen. Am 9. September zwischen 12 und 13 Uhr unterhielten sich Evelyn Sauer, Heidi Stagge und Dr. Oliver Junk mit Moderator Michael Thürnau über die Arbeit des Harzklub-Zweigvereins. Ihren Ort Hahnenklee-Bockswiese beschreibt Hedi Stagge als "klein aber fein". Dabei ist sie erst 1979 mit ihren Mann in den Harz gezogen. Es gibt viele, wunderschöne Wanderwege, den Bocksberg, gute Gastronomie und frische Luft. Angefangen hat der Harzklub-Zweigverein Hahnenklee-Bockswiese als reiner Wanderverein, ist mittlerweile aber auch Naturschutz- und Heimatverein mit rund 400 Mitgliedern. Vor Kurzem wurde sogar ein Heimatmuseum eröffnet. Zuständig ist der Verein außerdem für die insgesamt 230 km langen Wanderwege, die von Wege- und Schilderwarten gepflegt werden. Ohne Harzklub geht es nicht, sagt auch Präsident Dr. Oliver Junker. Unterschiedliche Interessengebiete wie zunehmender Tourismus, Nationalpark oder Wirtschaft haben ganz verschiedene Ansprüche aus denen man dann Kompromisse finden muss. Der Harzklub bildet dabei als Vermittler eine tragende Säule. Auch das generelle Image des Harzes hat sich verändert. Früher galt der Harz als ein Ort für Wanderurlaube für Ältere. Heute kann der Präsident des Vereins immer mehr junge Menschen und Familien beim Wandern oder Mountainbiking beobachten. Sogar Touristen aus Skandinavien und den Niederlanden zieht es in den Harz. Eine besondere Veranstaltung ist der Behindertenwandertag, der jährlich stattfindet. Dieses Ereignis ist sehr beliebt, erzählt Evelyn Sauer, die ursprünglich aus Berlin stammt. In diesem Jahr haben sie über 100 Teilnehmer zählen können. Möglich ist das auf einem speziellen Wanderweg, der auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist, da er sehr eben ist und nur kleinere Steigungen bereit hält. Besonders hebt die Wahl-Harzerin das ehrenamtliche Engagement hervor. Denn Aufgaben wie Pflege und Beschilderung der Wege werden unentgeltlich erledigt. Mitglieder des Klubs haben noch andere Vorteile: Bei Klubbeitritt bekommt man eine Mitgliederkarte, die einem Vergünstigungen bei Einkäufen oder Hotelübernachtungen bringt. Auf der Suche nach neuen Mitgliedern sind sie immer. Mit dem Nachwuchs läuft es aber nicht schlecht: etwa 10% der Mitglieder sind unter 15 Jahren alt. Da ist also eine junge Struktur erkennbar, erzählt Heidi Stagge. Es gibt sogar eine Kindergruppe, die "Waldluchse". Für Oliver Junk ist es wichtig, dass Kinder eine positive Verbindung zum Thema "Wandern" entwickeln. Für jede Beinlänge gibt es den richtigen Weg, sagt er. Für Rückfragen und für die Veröffentlichung dieser Kontaktdaten setzen Sie sich bitte mit Evelyn Sauer | Tel.: 05325-5 46 46 30 | oder per Mail: euhsauer@t-online.de in Verbindung.

Herbstfest auf dem Paul Lincke Platz

Herbstfest in Hahnenklee im September
von Heidi Stagge

Ein wunderschöner Spätsommertag im September ließ das Herbstfest des Fremdenverkehrsvereins zu einem kleinen Highlight werden. Wir als Harzklub hatten beschlossen, uns mit einem Weinstand zu beteiligen, was auch gerne angenommen wurde. Bei diesem Prachtwetter und guten Winzerweinen aus dem Rheingau mussten wir bald Nachschub ordern, da Gäste wie Hahnenkleer anscheinend alle plötzlich zu Weintrinkern wurden. Allen Helfern hat diese Veranstaltung große Freude bereitet und so können wir uns gut vorstellen, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

Grünkohlwanderung November 2016

 

 

Grünkohlwanderung am 19.11.2016 zum "Schoko" am Kreuzeck
von Heidi Stagge

 

35 Wanderer und 6 Hunde machten sich um 11 Ur auf den Weg Richtung Bockswiese. Das Wetter war ein wenig trüb, ab und zu gab es auch einen Regentropfen, aber das konnte unsere gute Laune nicht schmälern. In kleinen Gruppen wurde erzählt, gelacht und manchmal wurde sogar das Wandern vergessen. An jeder Ecke wartete man aufeinander – unsere Hunde hatten sich mittlerweile sehr angefreundet und die Kleinste, Alpha von Angela und Bernd war die Schnellste, während unsere Marta sich unsterblich in Marlies und Huberts "Leihhund" Namo verliebt hatte und sich von einer betagten Dame zu einem Teenager zurückverwandelte. Wie üblich, wurde bei Bärbel Widder im "Haus Sonnenschein" eine Glühweinpause eingelegt, bevor wir auf dem Liebesbankweg den letzten Teil der kleinen Wanderung in Angriff nahmen. Im "Schoko" warteten bereits 5 Vereinsfreunde auf uns und dann ging es ans "Eingemachte" – ans Buffet!! Alles vom Feinsten, reichlich und lecker, danke an Franziska und Sandro, die uns in ihrem Lokal überaus freundlich begrüßten. Unser 2. Vorsitzender Klaus -Peter Kühl hielt eine lockere und launige Ansprache an sein Wandervölkchen und unter unseren wachen Augen fanden wir dann auch unsere neuen Könige – Gudrun Hannig und Hubert Altenhövel mußten diesmal "herhalten" und die "alten" Könige, Anita Haas und Herbert Macke konnten abtreten. Als Überraschung gab es dann noch eine Schnäpschenrunde vom neuen "König Hubert" (Du wirst nächtes Jahr wieder gewählt!!) und auch der Harzklub ließ sich nicht lumpen und schloß sich mit einer Runde an. Irgendwie wollten wir nicht so richtig gehen und darum saßen wir noch bis weit nach 15 Uhr in gemütlicher Runde. Es war ein rundum schöner Tag, den wir alle sehr genossen haben.

Weihnachtsfeier Harzklub 2016

 

 

Senioren-Adventsfeier vom Harzklub Hahnenklee-Bockswiese
am 7. Dezember
von Evelyn Sauer

 

Da haben wir mit dem Wetter richtig Glück gehabt: Kein Eis und kein Schnee hat die Hahnenkleer Senioren gehindert, am diesjährigen Advenstnachmittag des Harzklubs teilzunehmen. Das Restaurant „Seerose“ in den Hotels am Kranichsee war festlich geschmückt, und der Chef des Hauses, Herr Böhacker ließ es sich nicht nehmen, die Gäste persönlich zu begrüßen. Der Einladung des Harzklubs Hahnenklee-Bockswiese waren ca. 70 Senioren gefolgt. Harry Rebischke hatte wieder sein komplettes „Orchester“ mitgebracht und untermalte die Ankunft der Gäste mit weihnachtlicher Musik. Nach der Begrüßung durch den kommissarischen ersten Vorsitzenden des Harzklubs, Klaus-Peter Kühl, sprachen der Ortsbürgermeister, Heinrich Wilgenbus und der Vorsitzende des Fremdenverkehrsvereins, Peter Pütz einige Worte. Dann wurde es richtig festlich.„Heidschibumbeidschi“, von Harry Rebischke auf der Blockflöte vorgetragen, war ein weihnachtlicher Musik-Genuss. Nachdem sich alle mit Torte und Kaffee gestärkt hatten, wurde gemeinsam gesungen. Dabei stellte sich mal wieder heraus, dass von jedem Weihnachtslied die ersten beiden Strophen absolut vertraut sind, dann aber allen die Erinnerung versagt. Annemarie Ehrke trug – wie jedes Jahr – eine besinnliche Geschichte vor. Der Höhepunkt des Nachmittags waren zweifellos die „Waldluchse“, die Kindergruppe des Harzklub-Zweigvereins Hahnenklee-Bockswiese. Unter der Leitung von Runhild Hoffmann und Manuela Schlamelcher sangen sie frisch und fröhlich einige Weihnachtslieder und überraschten anschließend alle Senioren mit dem Lied „Anne Kaffeekanne“ von Fredrik Vahle, das – etwas frei umgedichtet – sehr lustig und vom Text direkt auf Hahnenklee-Bockswiese zugeschnitten war. Es gab großen Applaus für die Kinder. Insgesamt war es ein gemütlicher Nachmittag in weihnachtlichter Atmosphäre.

3. Lebendiger Advent im Heimatmuseum am 11. Dez.2016

 

 

Lebendiger Advent in Hahnenklee-Bockswiese von
Heidi Stagge

Um 17.10 kamen immer noch Gäste durch den Kurhausweg und die Rathausstraße in unsere Richtung, obwohl schon nicht mehr viel Platz in unserem Museum vorhanden war. Als wir uns für die Bockswieser Veranstaltung "Lebendiger Adventskalender" bewarben, hatten wir zwar mit Gästen gerechnet, aber nicht mit einem randvollen Haus. Viele waren das erste Mal in unserem Museum und beeindruckt von der liebevollen Gestaltung dank der großartigen Arbeit unserer Kulturbeauftragten Gabi Petzold. Die Kiepenfrau Inge Schuster aus Wildemann und die Mundarterzählerin Ingrid Lader aus Zellerfeld passten wunderbar in das Bild, dazu unsere Waldluchse, die wieder mit ganzem Herzen ihre Lieder zum Besten gaben, diesmal mit der Cellobegleitung von Runi Hoffmann. Der rote und weiße Glühwein sowie die Kekse fanden reißenden Absatz, aber das Highlight war das selbstgebackene Dinkelbrot mit hausgemachtem Griebenschmalz von Hildegard Steffens. Mit einer Mundartgeschichte und einem zusammen gesungenen Weihnachtslied war die Zeit bis 18 Uhr im Nu vorbei und hinterließ einen zufriedenen Harzklub Hahnenklee-Bockswiese, der sich sehr freute, sein Museum einmal so "lebendig" sehen zu dürfen.