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125 Jahre Heilklimatischer Kurort Hahnenklee-Bockswiese

eine Zeitreise von 1882 bis 2007
zusammengestellt von Kurt Meyerhoff und Axel Pfannkuche

Die Jahre 1951 bis 1960

1951

Ankauf des Haldengeländes in Bockswiese westlich der Autostraße durch die Gemeinde. Verwendung des Abraum-Materials zur Befestigung der Kurübungswege.
Die Volksschule in Hahnenklee hatte 280 Schulkinder und 6 Lehrer. Die Klassenräume waren verteilt auf die Volksschule in der Hindenburgstraße und beschlagnahmte Räume im “Hotel Granetal”, im Nebenhaus “Parkhotel” in der Bockswieser Straße und im “Golfhotel”.
Im Sommer 1951 fand das erste Schützenfest nach dem Kriege statt. Schützenkönig wurde Louis Herbst. Jungschützenkönig Hermann Knüppel jun.  

1952

Die Anlagen des Kleinen Kurparks in Bockswiese und Hahnenklee wurden mit dem Bau einer beheizten Halle für Klimakuren erweitert.

1954

Die ersten Bauabschnitte im “Grossen Kurpark” am Kurteich wurden in Angriff genommen. Hinter der evangelischen Kirche wurde eine neue Volksschule mit einer Hausmeisterwohnung gebaut. Der erste Schulneubau in Niedersachsen.  

1955

Im Dezember 1955 wurde das “Café Kreuzeck”, ein Neubau des Ehepaares Hanna und Josef Schwarz, eingeweiht. Der Name “Kreuzeck” verdrängte die bis dahin gebräuchliche Bezeichnung “Wegekreuz”.
Zum Gedenken an den am 3. September 1946 an den Folgen einer Gelbsucht im Krankenhaus Clausthal im Alter von 79 Jahren verstorbenen Komponisten Paul Lincke wurde auf Anregung von Kur- und Gemeindedirektor Hermann Jacobs der von der Kurortgemeinde gestiftete “Paul-Lincke-Ring” erstmals im Beisein des Berliner Bürgermeisters Kressmann an den Komponisten Friedrich Schröder verliehen.
Gegenüber des Kurteiches wurde eine 18-Loch-Minigolfanlage eröffnet.
Mit dem Bau des Hotels “Vierjahreszeiten” im Jahre 1975 wurde die Anlage neben die Tennisplätze in der Lautenthaler Straße verlegt.  

1957

Im von der Gemeinde 1956 angekauften “Golfhotel” wird ein großzügiges “Kurmittelhaus” mit medizinischen Bädern, Massagepraxen und Unterhaltungsräumen eingerichtet.
Anlage von Wassertretbecken am Ringweg in Hahnenklee und am Kranicher Wasserlauf in Bockswiese.
Verleihung des Paul-Lincke-Ringes an Gerhard Winkler.
Die Hahnenkleer Bank kaufte von der Gemeinde das 1826 errichtete alte Schulgebäude und baute es zum Zwecke einer Bank um. In den Folgejahren wurde das Gebäude weiter aus- und umgebaut. Heinrich Mahlmann wird Geschäftsleiter.  

1958

An das Kurmittelhaus wurde ein öffentliches Hallenbad angebaut. Das Becken hatte eine Größe von 12 x 10 m. Der Boden konnte bis zu einer Tiefe von 2,50 m abgesenkt werden.

1959

Verleihung des Paul-Lincke-Ringes an Rudolf Nielson.

1960

Neben dem Kurmittelhaus wurde eine “Konzert- und Wandelhalle” errichtet. Einweihung am 2. August 1960.
Neuanlage des Ehrenmals zum Gedenken an die Gefallenen und Vermissten des zweiten Weltkrieges von 1939 - 1945 am Prof. Mohrmann Weg unter Einbeziehung des vorhandenen Gedenksteins mit der Tafel der Gefallenen des ersten Weltkrieges von 1914 - 1918.