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125 Jahre Heilklimatischer Kurort Hahnenklee-Bockswiese

eine Reise von 1882 bis 2011 zusammengestellt
von Kurt Meyerhoff und Axel Pfannkuche bis 2007
ab 2008 Volker Berrisch und Heino Wohlert

Die Jahre 1961 bis 1970

1961

Die in der Rathausstrasse 13 befindliche Zweigstelle der Volksbank Lutter wurde in den Neubau in der Parkstrasse verlegt
Verleihung des Paul Lincke Ringes an Hans Carste.  

1962

Die Kreissparkasse Clausthal-Zellerfeld richtete im Jahre ihres 125 Bestehens im Haus Nr. 41, in der heutigen Hindenburgstrasse 4 eine Zweigstelle ein, die bis 1977 betrieben wurde. Da nach dem Zusammenschluss mit der Stadt Goslar, die Stadtsparakasse Goslar im neuen Stadtteil Hahnenklee tätig wurde.
Einrichtung eines “Paul Lincke Museums” im Kurhaus. Einweihung am 25.Mai
1963 Vom April 1963 bis März 1964 hatte Hahnenklee Bockswiese 349 293 Übernachtungen zu verzeichnen.

1963 - 1979

Kindergarten in Bockswiese, Grabenweg 7 Leitung Erika Schulte.

1964

Verleihung des Paul Lincke Ringes an Will Meisel.
Am 31.12.1946 hatte Hahnenklee-Bockswiese 1629 Einwohner.
Herbert Heusterberg wird Bürgermeister. Er Hatte diese Amt bis 1972 inne.
Nach der Eingemeindung war er, bis 1976, der erste Ortsbürgermeister.
Neubau einer Kläranlage in Bockswiese westlich des Schachtes der Grube
“Herzog Johann Friedrichs"

1965

Der Harzklub Zweigverein eröffnet seinen “Heimatkundlichen Lehrpfad”.

1966

Verleihung des Paul Lincke Ringes an Franz Grothe und Edmund Nik.  

1967

Bergschaden in der Nähe des Johann Friedrich Schachtes. Von der Gemeinde Hahnenklee-Bockswiese mehrere Monate mit Hausmüll verfüllt. Die das Gelände am 11.5 1950 unter Berschadensverzicht erworben hatte, um dort ein Baugebiet ausweisen zu lassen.  

1969

Neubau eines ev.Pfarrhauses und eines separaten Gemeindehauses unter Pastor Martin Teicke. Heute “Haus der Begegnung”.
Verleihung des Paul Lincke Ringes an Nico Dostal.
An der Konzert -und Wandelhalle wurde ein Kursaal für Veranstaltungen angebaut.
Das Rundteil für Konzerte wurde zu einem Kaffee umgebaut.  

1970

Am 8. April 1970 wurde mit dem Abriss des “Deutschen Hauses” begonnen. Es entstand an gleicher Stelle die Talstation einer 11oo m langen Kabinenseilbahn zum 726 m hohen Bocksberg. In einer separaten Wohnanlage entstanden 37 Eigentumswohnungen. Unter dem Gebäude eine Tiefgarage und davor ein grosser Parkplatz.
Das Restaurant auf dem Bocksberg Wurde erweitert. Für den Winterbetrieb wurden vor der Eingliederung zur Stadt Goslar Verträge über die Errichtung von 5 Skiabfahrten verschiedener Schwierigskeitgrade am Nordhang des Bocksberg abgeschlossen. Zur Bedienung der Abfahrten wurden 2 Schlepplifte eingerichtet.
Neubau des "Kurhotels" ein 175 Betten -Kompforthotel.
Baubeginn des Ferienparks Hahnenklee auf Insgesamt 50 000 qm Fläche. Auf dem Hahnenkleers Berg enstanden 7 Häuser mit 716 Eigentumswohnungen und 3050 Betten. Zur Erhaltung der Luftreinheit Neubau einer Gasleitung von der Schalke bis zum Ferienpark.
Danach bestand ein vorläufiger Baustop.Wasserversorgung und Kanalisation waren überlastet.
Hahnenklee Bockswiese zählte jährlich bis zu 70 000 Gäste und 400 00 Übernachtungen.