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125 Jahre Heilklimatischer Kurort Hahnenklee-Bockswiese

eine Zeitreise von 1882 bis 2007
zusammengestellt von Kurt Meyerhoff und Axel Pfannkuche

Die Jahre 1961 bis 1970

1961

Die in der Rathausstraße 13 befindliche Zweigstelle der Volksbank Lutter wurde in den Neubau in der Parkstraße verlegt.
Verleihung des Paul-Lincke-Ringes an Hans Carste.  

1962

Die Kreissparkasse Clausthal-Zellerfeld richtete im Jahre ihres 125 Bestehens im Haus Nr. 41, in der heutigen Hindenburgstrasse 4 eine Zweigstelle ein, die bis 1977 betrieben wurde. Da nach dem Zusammenschluss mit der Stadt Goslar, die Stadtsparakasse Goslar im neuen Stadtteil Hahnenklee tätig wurde.
Einrichtung eines “Paul Lincke Museums” im Kurhaus. Einweihung am 25.Mai

1963 - 1979

Kindergarten in Bockswiese, Grabenweg 7 Leitung Erika Schulte.
Von April 1963 bis März 1964 hatte Hahnenklee-Bockswiese 349.293 Übernachtungen zu verzeichnen.

1964

Verleihung des Paul-Lincke-Ringes an Will Meisel.
Am 31.12.1964 hatte Hahnenklee-Bockswiese 1.629 Einwohner.
Herbert Heusterberg wird Bürgermeister. Er hatte dieses Amt bis 1972 inne.
Nach der Eingemeindung war er, bis 1976, der erste Ortsbürgermeister.
Neubau einer Kläranlage in Bockswiese westlich des Schachtes der Grube “Herzog Johann Friedrichs".

1965

Der Harzklub-Zweigverein eröffnet seinen “Heimatkundlichen Lehrpfad”.

1966

Verleihung des Paul-Lincke-Ringes an Franz Grothe und Edmund Nik.  

1967

Bergschaden in der Nähe des "Johann-Friedrich"-Schachtes. Die Gemeinde Hahnenklee-Bockswiese hatte den alten Schacht mehrere Monate mit Hausmüll verfüllt, nachdem sie das  Gelände am 11.5.1950 unter Bergschadensverzicht erworben hatte, um dort ein Baugebiet ausweisen zu lassen.  

1969

Neubau eines evangelischen Pfarrhauses und eines separaten Gemeindehauses unter Pastor Martin Teicke. Heute “Haus der Begegnung”.
Verleihung des Paul-Lincke-Ringes an Nico Dostal.
An die Konzert- und Wandelhalle wurde ein Kursaal für Veranstaltungen angebaut.
Der runde Teil des Gebäudes, der bislang für Konzerte genutzt wurde, wurde zu einem Kaffee umgebaut.  

1970

Am 8. April 1970 wurde mit dem Abriss des “Deutschen Hauses” begonnen. Es entstand an gleicher Stelle die Talstation einer 1.100 m langen Kabinenseilbahn zum 726 m hohen Bocksberg. In einer separaten Wohnanlage entstanden 37 Eigentumswohnungen, unter dem Gebäude eine Tiefgarage und davor ein großer Parkplatz.
Das Restaurant auf dem Bocksberg wurde erweitert. Für den Winterbetrieb wurden vor der Eingliederung zur Stadt Goslar Verträge über die Errichtung von 5 Skiabfahrten verschiedener Schwierigskeitgrade am Nordhang des Bocksberges abgeschlossen. Zur Bedienung der Abfahrten wurden 2 Schlepplifte eingerichtet.
Neubau des "Kurhotels" auf dem Hahnenkleer Berg, ein Komforthotel mit 175-Betten.
Baubeginn des Ferienparks Hahnenklee auf insgesamt 50.000 qm Fläche. Auf dem Hahnenkleer Berg enstanden 7 Häuser mit 716 Eigentumswohnungen und 3.050 Betten. Zur Erhaltung der Luftreinheit Neubau einer Gasleitung von der Schalke bis zum Ferienpark.
Danach bestand ein vorläufiger Baustop. Wasserversorgung und Kanalisation waren überlastet.
Hahnenklee-Bockswiese zählte jährlich bis zu 70.000 Gäste und 400.000 Übernachtungen.