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Insekten: Merkmale und Lebensweisen

Die Bestandserfassungen der Tiergruppe “ Insekten” weisen in Niedersachsen einen Rückgang der Artenvielzahl auf. Die Ursache hierfür ist in erster Linie in der Lebensraumzerstörung zu suchen. Um die heimischen Insektenarten erhalten und ihre Vorkommen sichern zu können, sind genaue Kenntnisse über Ihre Lebensweise und Lebensansprüche erforderlich. Die Einzelnen Bestände der besonders gefährdeten Arten müssen regelmässig kontrolliert und die Bestandserfassung aller Insekten fortgesetzt werden. Die meisten Insekten sind tagsaktiv, einige wenige nachtaktiv. Die Mehrzahl der heimischen Insekten leben nur einen Sommer. Die kalte Jahreszeit überstehen diese Tiere im Eisstadium, das bis zu drei Jahre dauen kann, nur wenige Arten überwintern als Larve. IN der Regel schlüpft die Larve im späten Frühjahr. Eine Vollständige Verwandlung findet man z.B.. bei Schmetterlingen, deren Entwicklung vom Ei über die Larve ( Raupe) und Puppe zum Vollinsekt verläuft. Hier hat die Larve überhaupt keine Ähnlichkeit mit dem erwachsenen Insekt. Insekten dienen oft als Nahrung für andere Tiere, z.B. für Eidechsen und Vögel, die hier eine wichtige Rolle spielen. So sind sie eine wichtige Nahrungsgrundlage. Das fast völlige verschwinden einiger Insekten, ist daher möglicher Weise ein wesentlicher Grund für den starken Rückgang des Wald- und Singvogelbestandes in unserem Lande. Viele Insektenarten besiedeln Rand- und Saumbiotope, wie Wegränder, Ackerraine, Waldränder, Grabenränder und Böschungen. Jeder dieser Lebensraumtypen weist einen eigenen Wärmehaushalt sowie eigene Feuchtigkeits-, Licht- und Vegetationsverhältnisse auf. Die speziellen Kombinationen der Standortverhältnisse sind für die Einzelnen Insektenarten sowie andere Tiere- und Pflanzenarten lebensnotwendig. Durch intensive Nutzung und übertriebene oder falsche Pflege wird diese Vielfalt von Kleinlebensräumen zerstört. Diese Veränderungen bewirken eine Vereinheitlichung des Bewuchses und zerstören den Lebensraum der Insekten. Diesen Tieren kann nur geholfen werden, wenn die weitere Nutzungsintensivierung der Landschaft weitgehend gestoppt wird. Wegränder sollten weder befahren noch in Nutzung genommen werden, die Pflege sollte - wenn überhaupt -nur als eine gelegentliche Mahd erfolgen. Damit können die Wegränder ihre wichtige Funktion als Lebensraum und als Verbindungslinie zwischen den meist nur noch inselartig vorhandenen Vorkommen der Insekten und auch vieler Tierarten erfüllen. Wir wollen mit dem Insektenhotel auf die Vielfalt und Lebensweise der Insekten aufmerksam machen und möchten, das die Kinder und Jugendlichen, aber auch der Erwachsene Mensch diese Tiere kennen und schützen lernt. Wir wollen bei Ihnen Verständnis wecken, den Blick für die natürliche Vielfalt schärfen und sie zum aktiven Naturschutz in ihren alltäglichen Erfahrungsbereich ermuntern. Naturschutz kann nicht auf Schutzgebiete beschränkt werden. Auch in der alltäglichen Umwelt muss Rücksicht auf den Naturhaushalt genommen werden. Dies gilt für den Besiedelten genauso wie für den Unbesiedelten Bereich. Auch hier brauchen wir Flächen, die nicht bis ins letzte von Menschen geformt und beherrscht werden. Gerade bei Flächen, die ja keiner wirtschaftlichen Nutzung unterliegen, besteht die Chance, wieder mehr Nutzung zuzulassen. Werner Otten Naturwart  

Wir bauen ein Insektenhotel

Es ist so weit!

  • Unser Insektenhotel hat Eröffnung. Am 21.November 2010 waren wir fertig
  • Viel Arbeit gab es vorher
  • Alle haben mit angefast

Impressionen von unsere Arbeit

Nach getaner Arbeit