• • • Hahnenklee-Bockswiese

Unser Lehrpfad 11-20

Station 11: Striegelhaus

  • In verschiedenen Bauweisen fanden wir es an allen Teichen des Oberharzer Wasserregals
  • Hier ein funktionsfähiger Nachbau aus dem Jahre 2002
  • der mit erheblichen Anstrengungen des Tech.Hilfwerkes Clausthal-Zellerfeld unter der Federführung der Harzwasserwerke neu erstellt wurde.

Station 12: Lehrtafel - Medizin aus der Natur -

  • Enstehung der Bergwiesen.
  • Vor rund 1000 Jahren war der Harz ein dicht bewaldetes Gebirge mit Buchenwäldern in den tieferen Lagen zum einen und Buchen, Fichten, Mischwäldern in den höheren Lagen zum anderen
  • Mit dem Beginn des Bergbaues kam es zu einem erhöhten Bedarf an Holz.
  • Die durch Kahlschläge entstandenen freien Flächen wurden den Berg -und Hüttenleuten zur Verfügung gestellt
  • Für die Oberharzer Bevölkerung bildete die Haltung von Kühen und Ziegen eine wesentliche Grundlage der Ernährung
  • Da das Gras der Wiesen in Form von Heu als Winterfutter genutzt werden mußte, wurden die Rinder und Ziegen in die Wälder getrieben
  • Dieses Waldweiderecht hatte eine derart hohe Bedeutung, das es im 16. Jahrhundert als Bergfreiheit verbrieft wurde

Station 13: Das Pochwerk

  • nach den Resten dieser Bauwerke sucht man unterhalb des Teichdammes vergebens
  • Über die Bedeutung und Funktion erfahren wir auf der Lehrpfadstation 31 näheres.

Station 14: Lehrtafel “ Fledermäuse”

  • nahe des Kranicher Wasserlaufes in welchem sich heute geschütz vor Neugierigen viele Fledermäuse aufhalten

Station 15: Kranicher Wasserlauf und Kranicher Graben

  • schon vor der Errichtung des Kuttelbacher Teiches wurden die Wasser der Kranicher Teiche über den 1680 angelegten Kranicher Graben zugeführt
  • Mit der Anlage des Kuttelbacher Teiches und später des Kranicher Wasserlaufes wurde der Graben überflüssig
  • Ab 1878 führte dann der Kranicher Wasserlauf die Wasser dem Bockswieser Grubenrevier zu
  • Der 590 Meter lange Wasserlauf ist aus Sicherheitsgründen nicht zugänglich
  • bietet aber den Fledsermäusen ein hervorragendes Quartier.

Station 16: Lehrtafel “ Nahrungsstoffe im Naturkreislauf “

Station 17: Mischwald -

  • der Harz hat sich im laufe der letzten Jahrhunderte stark verändert
  • Aus dem Mischwald von Buchen, Eichen, Eschen, Bergahorn und Fichten wurde durch den Bergbau und dessen Vorgaben ein reiner Fichtenforst
  • Ökologisch gesehen hatte der reine Fichtenforst aber sehr negative Folgen
  • ( z.B. Bodenversauerung, Waldsterben, Abnahme der Artenvielfalt.)

Station 18: Lehrtafel - Lebensraum Totholz

  • Totholz ist absterbendes oder abgestorbenes Holz
  • Es ist unverzichtbar für das “Ökosystem Wald”
  • Im und am Totholz leben unzählige Arten von Tieren und Pflanzen
  • Die unterschiedlichsten Specharten z.B. können ohne Totholz nicht überleben und ziehen sich aus dem Lebensraum zurück.

Station 19: Vogelschutzgehölz

  • Das Vogfelschutzgehölz wurde ursprünglich mit vielen unterschiedlichen Baum -und Straucharten angepflanzt
  • um vor allem für einheimische Vogelarten einen optimalen Lebensraum zu schaffen

Station 20: - Kuttelbacher Teich -

  • Das Gelände um diesenTeich gehört zu den historischen Stätten von Hahnenklee
  • Alte Urkunden bezeugen, dass hier schon um 1317 Bergbau betrieben wurde
  • Angelegt 1674 zur Speicherung von Aufschlagwassern und der Überlaufwasser der höher liegenden Kranicher Teiche
  • Auf Grund seines beachtlichen Speichervermögens von 163.000 qm Wasser fällt auch dieser Teich unter das Niedersächsische Talsperrengesetz
  • Im Jahre 1927 wurde hier das Hahnenkleer Waldseebad errichtet