• • • Hahnenklee-Bockswiese

125 Jahre Heilklimatischer Kurort Hahnenklee-Bockswiese

eine Reise von 1882 bis 2011 zusammengestellt
von Kurt Meyerhoff und Axel Pfannkuche bis 2007
ab 2008 Volker Berrisch und Heino Wohlert

Die Jahre 1971 bis 1980

1971

Der der Ort steigerte sich auf 600 000 Übernachtungen. Verleihung de Paul Lincke Ringes an Werner Eisbrenner und Günther Neumann.

1972

Noch vor der Eingliederung nach Goslar wurde die Kur -und Fremdenverkehrsgesellschaft Goslar Hahnenklee mbH mit Sitz in Hahnenklee gegründet. Erster Geschäftsführer wurde Hermann Jacobs.
Gebiets und Verwaltungsreform. Der Landkreis Zellerfeld wurde aufgelöst. Die Gemeinde Hahnenklee-Bockswiese wurde mit 1421 Einwohners im gegenseitigem Einvernehmen ein Stadtteil von Goslar.
Als Einziger Stadtteil erhält Hahnenklee-Bockswiese auf Grund des Eingliederunsvetrages einen Ortsrat. Die neue Stadt Goslar verzeichnet am 1. Juli  52855 Einwohner. Einige Strassen mussten wegen Doppelbezeichnung im neuen Stadtgebiet umbenannt werden.
Abriss der 1928 im Fachwerk erbauten katholischen Kapelle.
1975 wurde die Kirche durch einen massiven Steinbau mit angegliedertem Gemeindesaal und einem separaten Pfarrhaus ersetzt.

1973

Der Ortsteil “Kreuzeck” wurde an das Kanalnetz von Bockswiese angeschlossen. Von der ehemaligen Kläranlage in Bockswiese wurde der Kanal zur neuen Vorkläranlage im Granetal geleitet. Weiterleitung zur Goslarer Hauptkläranlage.
Am 1. April 1974 Gründung einer Jugendfeuerwehr.
Verleihung des Paul Lincke Ringes an Norbert Schultze.
Ausbau und Umgestaltung des Grossen Kurparks abgeschlossen.

1975

Abriss der alten Gebäude der Jugendherberge in Bockswiese. An der alten Stelle entstand bis 1978 ein Neubau mit 122 Betten in 2-bis 8 Betten-Schlafräumen. mit eigener Waschgelegenheit, Etagenduschen und Toiletten., Rollstuhlgerechte Schlafräume, und Sanitäreinrichtungen, 5 Aufenthaltsräume. Eröffnungsfeier am 14. Oktober 1978.
Neubau des Hotels “Vierjahreszeiten” mit 2 Gebäuden. Parkstrasse 14-16, 250 Betten in 125 Doppelzimmern. 2 Restaurants und “Paul Lincke Stube”.
Mit den Neubauten der Grosshotels und der Seilbahn wurden in Hahnenklee-Bockswiese über 300 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Verleihung des Paul Lincke Ringes an Peter Kräuter.
Im Spätherbst wurde die Gastwirtschaft “Zur Wiederkehr”(heute Café Steffens) in kurzer Zeit abgebrochen und sofort grösser wieder aufgebaut Eröffnung am 24.12.1975.  

1976

Am 19. August 1976 wurde auf dem Bocksberg ein 20 m hoher neuer Aussichtsturm eingeweiht. Bauherr Bocksberg Seilbahn Raabe KG. Grundsteinlegung war am 26-04-1976. Frau Martha Lattemann wir Oberbürgermeisterin.
Bau einer neuen Wasserhochdruckleitung von der Granetalsperre zum neuen Hochbehälter am Nordhang des Bocksberges.
Wurden 952 000 Übernachtungen gezählt.

1977

Verleihung des Paul Lincke Ringes an Michael Jary.
Auf dem Grundstück Hau Nr. 51, der heutigen Rathausstrasse 21 errichtete in einem repräsentativen Neubau die Stadtsparkesse Goslar Ihre Geschäftsstelle.
Die Grundschule in Hahnenklee verzeichnet 29 Kinder und zwei Lehrer.
Als erster Kurort im Harz überschritt Hahnenklee-Bockswiese die Millionengrenze an Übernachtungen.
An der Lautenthalerstrasse 26A bis 28F Endstanden seid 1975 auf dem Grundstück des ehemaligen Schwestern Erholungsheim “Haus Elisabeth” und einem angrenzendem bisher unbebauten Grundstückes, 6 2-3 geschossige Häuser.

1978

Verleihung des Paul Lincke Rings an Günther Schramm.
Am 14. September 1978 wurde im Kellergeschoss des Rathauses eine “Heimatstube” des Harzklubzweigvereins Hahnenklee-Bockswiese eröffnet.
Die Oberharzer Wasserwirtschaft wurde durch das Niedersächsische Denkmalschutzgesetz vom 30.Mai1978 zum Kulturdenkmal erhoben.  

1979

Herbert Brand wurde Kurdirektor.
Abriss Pensionshaus “Villa Marie” Lautenthalerstrasse, seid 1898 im Besitz der Familie Weislender zuletzt Hermann Weislender. Eine Wohnanlage mit 41 Eigentumswohnungen in 4 Häusern und eine Tiefgarage entsteht.
Neubau “Café Seerose” im Alpenländischem Stil.

1980

An historische Stelle auf dem ehemaligen Pochwerk-Gelände in Bockswiese wurde ein Wasserrad aufgestellt, Einweihung war am 28. Juni 1980.
Am 31. Juli 1980 Eröffnung des grössten Edelsteinmuseums Norddeutschlands in der Bergstation der Bocksbergseilbahn.
Nach Abriss des “Parkhotels” entstand an gleicher Stelle da Hotel “Walpurgis Hof” mit 150 Betten in 48 Doppel -und 10 Mehrbettzimmern. Garagen, Fahrstuhl, Restaurant. Im Kellergeschoss ein Ladengeschäft und ein Bierlokal. Eröffnung im Mai 1988.
An der Seite des Geländes entstehen zwei Häuser als Parkresidenz mit insgesamt 23 Ferienwohnungen.
Neuer Kurdirektor Ed.Meesters.
Verleihung des Paul Lincke Rings an Udo Jürgens.