Das Müller Denkmal ist ein Teil der Geschichte von Hahnenklee und ein beliebter Anlauf- und Treffpunkt, z.B. als Ziel für den Behinderten-Wandertag.
Bei den Arbeiten am Denkmal wurden wir oft gefragt:
Wer war eigentlich dieser Oberförster Hermann Müller? Warum ein Denkmal?
Also wurde eine Infotafel entworfen und gegen Wetterunbilden geschützt unter dem Vordach der Langeliether Grabenhütte befestigt.
Offenbar mit vielen Talenten gesegnet – u.a. als Förster und Züchter des Hannoverschen Schweißhundes – hat er sein Wissen engagiert vermittelt.
Seine hannoverschen Schweißhunde, die er züchtete und führte, hatten ihm einen großen Namen in der Fachwelt gemacht.
Müller mit seinen Hunden arbeiten zu sehen, war auch für den Laien und Naturfreund ein nachhaltiges Erlebnis.
Hermann Müller war aber auch in herausragender Rolle für den aufstrebenden Kurort Hahnenklee tätig.
Ab 1907 konnte Hermann Müller als erster ehrenamtlicher Kurdirektor seine Fähigkeiten und Ideen verwirklichen. Als Kurdirektor hat er für Wanderer Wege entworfen, gebaut und mit launigen Namen versehen. Der „Gottlob“ ist von ihm benannt, weil er so manches Mal, wenn er den steilen Weg von Lautenthal hinaufgestiegen war, ausrief: „Gottlob! Nun bin ich oben!“
Ebenso geht der Name „Liebesbankweg“ auf ihn zurück. Und dieser Name war die Basis für den jetzigen Liebesbankweg.
Wandern Sie doch einfach mal 2,5 km raus aus dem Ort (vom Ferienpark ist es noch kürzer) und schauen sich den neugestalteten Platz mit dem Denkmal an.

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